:Leere
24 April, 2008
:Leere
Worte des
Nichts
an Klippen der Gefühle
zerbrechende
Wellen
unnützer Behagen
Liebevoll kratzen
an der Mauer
kratzen
abfallende Steine
auffangen
wiederverwertend
Bilder nutzen
um:
Warum nicht Ich
zu zeigen
Unglück, vorgespielt
De la politique
24 April, 2008
Spanien, in der Sonne
glühend:
gen Himmel
große Barrieren
den Ausgang zermürbend-
im Schweiß der Bemühung
naturell:
der Schwächere sein
verlierend.
Tot und:
Nie gelebt
Opus – April
23 April, 2008
Agar
Die gurgelnde Litanei
am Symposium
zu Tisch : zu Stuhl:
zu stark
der Nebel
erwischt -
mich?
galvanisches Märtyrium
es sei
obgleich jeder unvollkommenen Art
unter vielsagenden Um/Ab/Zu ständen
auf diese oder jene Weise
nur ein Produkt
des Nichts
in dir
selbst
Der Auswurf
an Rauhfasertapete
ob
in wallendem Fluss
gemacht:
Die Nachgeburt deiner
Exposition in rotem Samt
heißt leben oder Leben?
wirkt schwer oder gewicht’?
hat nicht auch das Sein
ein wollen?
Die Darstellung
offene Darstellung, Beschreibung
der Welt:
der Bruder
liegt:
der Herzsaft auf Asphalt
schlägt die Brücken
lyrisches Panoptikum
sei’s drum!
in Regeln umwälzt das Format
in gierigen, braunen Uniformen
die Kritik
wäre nicht
nichtig
Wie Vorstoß im Midsommer
Nonnensturm
Sechs!
Sechs!
Sechs!
Umgekommen um zu gehen
geblieben in weiß
braun zu weiß
doch nicht weiser ob
geschickten, abrupten
Anfangs
Handvermengenwaage
klaustrophobische Gegenwehr
findet Straße Weg durch Häusermeer
in Reiterheer
reißt grünes Licht
vor Kriegsgericht
kündet von Absicht
leeres Magazin
fürchtet Druck ab:wenn
in Hinterrücks
und Überblick
und Unterdrück
herrscht Recht
erst recht
Cantate
Verhurter Tag.
Ein Cellobogen wird beschienen vom ersten Licht der Sonne, nicht kilolux – realitätsflucht.
Mein Magen rumort. Ich erhebe mich. Ich übergebe mich.
Wovon lebt das Plankton?
Welch lächerliche Frage zu diesem Zeitpunkt.
Ich brauche nichts mehr. Ich brauche mehr Nichts.
Der Glöckner späht über die Dächer, sein Blick verheißt nichts Gutes.
Die Totenglocke erklingt, als ein Baum seine Knospen öffnet.
Ich wische das Erbrochene auf, verstört wanke ich ins Bad, wasche meinen Mund.
Wort der verkauften Liebe -> Übelkeit.
Felder im Frühling..
23 April, 2008
Felder im Frühling..
..lassen die Schmetterlinge im Bauch aufsteigen.
Nie mehr landend,
gen Himmel,
auf den Wolken weiter.
Religion
23 April, 2008
zur:
Erklärung der Welt
für:
die Sterblichen
Institutionen überwiegen
Sinn verfließt
Sterbliche sterben
Der Schirm
WORTE – gesprochen voll Klarheit
dringen in mich ein
verweilen
verschwinden
Die leere bleibt
Schlaf gut!
Herrschende Lee(h)re
23 April, 2008
Niemand, nichts, überhaupt. Wozu?
Beobachtungen I
23 April, 2008
Beobachtungen I
Mit dem zähen Zeitfortschreiten auf dem Display meiner – seit dem Handyverbot dazu umgetauften – Nokiataschenuhr schleicht der Unterricht dahin. Da fällt mir – gerade in dem Moment als ein junger Mann hinter mir mithilfe der oralen Ausdrucksform “Orakel” von sich gibt – ein, dass Alice Schwarzer und der große Meister wohl ein schlechtes Ehepaar wären.. Er, der uns vor jeglicher Gefahr (Abenteuer, Spannung, Freude, Selbstständigkeit) abSchirmt und Sie, die mit seiner Haltung (“Bush ist ein Zwittermensch aus Merkel und Stoiber.“, “Die Vertreibung aus dem Paradies ist eigentlich eine Frechheit.“, “Der Lehrer hat natürlich immer recht.”) wohl ganz und gar nicht klarkäme.
Nun, ich will mich nicht beschweren, will aber hier noch heute Gelerntes in einer übersichtlichen Gliederung zusammenfassen:
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Er sagt:
„das ist alles furchtbar menschlich“
Er denkt:
- zum Glück bin ich Wiederkäuer
- Uffa! uffa!
Am Anfang
23 April, 2008
Am Anfang war die Stunde des
morgens
ein Über-
Ich
Vor Regen ge-
schirmt, geschützt
geschürmzt